(Quelle: Internet)
3. IMAM HÜSEYIN (626-680)
in Medina geboren und in Kerbela/ Irak als Märtyrer gestorben, er war mit seinem Vater fünf Jahre im Irak, lebte dann in Medina; der Versuch, mit Hilfe der Kufaner 680 das Kalifat zu ergreifen, scheiterte, weil diese ihn wieder fallen ließen; in seiner medinensischen Zeit war er politisch überhaupt nicht aktiv; er ist der zweite Alisohn. Hz. Hüseyin kam im Jahr 626 in Medina auf die Welt, er war der zweite Sohn von Hz. Ali und somit auch der zweite Enkel von Prophet Muhammed. In seinen Adern floss das Blut von Hz. Muhammed und er ist der Bedeutung vollster Märtyrer der Islam Geschichte. Hz. Hüseyin hat viel gelitten und musste viel durch machen, erst wurde sein Vater umgebracht und neun Jahre später sein älterer Bruder. Er konnte es nicht fassen warum die Menschen die Nachkommen von Prophet Muhammed umbringen wollten, denn sie glaubten doch an den Islam und Hz. Muhammed ist doch der Prophet dieser Religion. Es war doch Hz. Muhammed der vor seinem Tod zu der Gemeinde sagte: „ Ich hinterlasse euch zwei dinge, einmal ist es Koran und zum anderen die Ehlibeyt, meine Familie. Die zwei Sachen sollt ihr so behandeln wie mich!“ Doch die Scheingläubigen interpretierten den Koran mit Absicht falsch und die Ehlibeyt haben sie fast vernichtet. Hz. Hüseyin ist nicht nur für den Islam, sondern für die ganze Welt ein Idol, ein Idol der sich den Unterdrücker und Ausbeuter nie unterworfen hat. Nachdem Muawiya, der erste Umayyaden Kalif und Mörder, seinen Satan ähnlichen Sohn zum Kalifen gerufen hat musste Hz. Hüseyin Medina verlassen. Hz. Hüseyin machte sich nach dem weg nach Kufe, weil er eine Einladung von den Kufeaner bekommen hatte und sie versprachen ihm zu beschützen und unterstützen. Mit Hz. Hüseyin zusammen waren es 72 Menschen die an die Wahrheit Gottes glaubten und den weg von Prophet Muhammed befolgen wollten.
Doch als Hz. Hüseyin mit seinen Gefolgsleuten kurz vor den Toren von Kufe stand ahnte er schon was passieren würde. Die Armseligen Bewohner von Kufe wollten nicht das Hz. Hüseyin ihre Stadt betritt und wandten sich von ihm ab. Hz. Hüseyin zog mit seinen Gefährten nach Norden, als er an dem Ort Kerbela am Euphrat ankam, erwarteten ihn schon die 5.000 Mann starke Yezid Truppe. Yezid wollte von Hz. Hüseyin das er ihn als Kalif anerkennen sollte und sich ihm niederwerfen sollte. Doch Hz. Hüseyin, der Enkel von Prophet Muhammed, er wird sich nur Gott hingeben und keinen Scharlatan wie Yezid. Es kam zu einem Gefecht, ein ungerechtes Gefecht den 72 Menschen, davon waren auch viele und Frauen und Kinder, mussten gegen eine 5.000 Mann starke Arme kämpfen. Das Gefecht war schon vor dem Beginn eindeutig aber Hz. Hüseyin und seine Gefährten kämpften bis zum letzten Bluttropfen was in ihren Adern floss. Es war ein Massaker den die Welt bis dahin nie erlebt hatte. Es kamen alle Männer ums Leben und seit dem 10. Oktober 680 weint man jedes Jahr für Hz. Hüseyin und fastet für ihn, den man will die Leiden von Hz. Hüseyin erleben und mit ihm die ganze Prophetenfamilie ehren. Das Massaker von Kerbela, wo der Prophetenenkel enthauptet wurde, ist ein Grundfundament der Alevitischen Lehre. Ein Junge Namens Zeynel Abidin überlebte diesen Massaker. Hz. Zeynel Abidin war der Jüngste Sohn von Hz. Hüseyin und der Enkel von Hz. Ali. Er war auch der träger der Göttlichen licht und damit auch der Vierte Imam. Imam Husain ibn Ali (a.) war der zweite Sohn von Imam Ali (a.) und Fatima (a.) und dritter Imam der Zwölf Imame.
Seine Beiname [kunya] ist Abu Abdillah. Sein Titel ist u.a. Fürst der Märtrer [Sayyid-u-schuhada]. Er war der Testamentsvollstrecker seines älteren Bruders Imam Hasan (a.). Zusammen mit seinem Bruder ist er gemäß aussage des Propheten Muhammad (s.) der Fürst [sayyid] der jungen Männer im Paradies. Er wurde in Medina geboren, am 3. Schaban im Jahr 4. n.d.H. Seine Mutter brachte ihn zu seinem Großvater, Prophet Muhammad (s.). Dieser war darüber mit großer Freude erfüllt und nannte ihn „Husain“. Er opferte einen Widder für seine Aqiqa. Zadhan überlieferte von Salman al-Farsi, welcher sagte: „Ich hörte den Gesandten Allahs (s.) über Hasan und Husain (a.) sagen: ‘O Allah, ich liebe sie beide. Darum liebe (auch) du sie und jeden, der sie liebt.’“ Und Prophet Muhammad (s.) sagte: „Wer Hassan und Hussain (a.) liebt, den liebe auch ich, und wen ich liebe, den liebt auch Allah, und wen immer Allah liebt, den wird er ins Paradies eintreten lassen. Wer sie aber hasst, den hasse auch ich, und wen ich hasse, den hasst auch Allah, den lässt Er ewig im Feuer weilen.“ Beide waren die Vertreter der islamischen Jugend bei der Mubahala. Nach dem Ableben Muawiyas und dessen Bruchs seines Friedensvertrags mit Imam Hasans (a.), indem Muawiya seinen Sohn Yazid ibn Muawiya zum Kalifen erklärte, brach Imam Hussain von Medina zur Zeit der Pilgerfahrt [hadsch] in Richtung Mekka auf, um einer Gewalt, die gegen ihn geplant war, auszuweichen. Die Bewohner Kufas hatten ihn zudem eingeladen mit dem Hinweis, dass sie ihm den Treueid leisten würden. Diese Ereignisse mündeten in die Tragödie von Aschura und prägten die islamische Geschichte nachhaltig. Imam Husain (a.) verließ Medina in einer Nacht auf Sonntag, und es waren noch zwei Tage des Monats Radschab 60 n.d.H. verblieben. Er ritt auf seinem Pferd Dhul-Dschina. Bei ihm warn die heiligsten Personen seiner Zeit, die fast alle zusammen mit ihm in Kerbela zu Märtyrern wurden. Er traf am 3. Schaban 60 n.d.H. in Mekka ein. Kurze Zeit später brach er in Richtung Kufa auf und wurde auf seinem Weg von Hur bin Yazid al-Tamimi al-Yarbu’i aufgehalten, der ebenfalls eine Heldenrolle am Tage von Aschura einnehmen sollte. Zusammen mit Imam Husain (a.) wurden 17 Personen seiner direkten Familie Märtyrer in Kerbela. Imam Husain (a.) wurde von Schimr ibn Dhul Dschawshan getötet. Said ibn Raschid überlieferte von Yala ibn Murra: „Ich hörte den Gesandten Al-lahs (s.) sagen: ‘Hussain ist von mir, und ich bin von Hussain. Allah liebt denjeni-gen, der Hussain liebt. Hussain ist ein (besonderer) Enkel unter den Enkeln. Imam Husain (a.) hatte sechs Kinder.
Hussein zog mit seiner Familie und einer kleinen Verteidigungsarmee durch die Wüste. Sie kamen bis nach Kerbela, wo sie von Tausenden Getreuen Yazids in einen Hinterhalt gelockt wurden. Acht Tage hielten sie stand, dann wurden sie niedergemetzelt. Hussein fiel mit dem Schwert in der einen und dem Koran in der anderen Hand und soll dabei ausgerufen haben:
"Besser in Würde sterben als ein Leben in Demütigung führen."
Hz. Hüseyin ist für die ganze Welt ein Idol, ein Idol der sich den Unterdrücker und Ausbeuter nie unterworfen hat.