Wie sollten wir unsere Kinder in Deutschland bloß erziehen?
Wie wollen wir mit unseren Jugendlichen jetzt vorgehen, sollen
sie nach der westlichen Kultur ihr Leben hier führen oder nach ihrer
Heimatskultur oder doch nach einer etwa "modernisierten Heimatskultur"
(will später darauf näher eingehen)? Welche Rolle können hierbei die Eltern
spielen, sollen wir uns immer noch deren ewige Ausrede : Oglum oglum, bizden gecti,
bu yasdan sonrami..!" anhören?
Meine Feststellung zurzeit ist, dass obwohl noch türkische/kurdische Familien
gibt, die deren Kinder auch wirklich strikt nach ihrer Herkunftskultur erziehen
wollen, deren Kinder doch nach einer völlig komischen Kultur hier ihr Leben
führen, die man etwa als "Kanackenkultur" bezeichnen kann. Eine zerrissene,
nicht zukunftsorientierte Lebensweise unserer Jugendlichen, worauf man nicht
wirklich stolz sein kann. In dieser Hinsicht macht mir aber vor allem die Haltung
unserer Mädchen Kopfzerbrechen und beunruhigt mich. Denn sie stecken nicht
zurück und nehmen ihre Rolle bedenkens- und ahnungslos in dieser Lebenskultur
ein. Waren sie noch diejeinigen Vertreterinnen unserer Kultur, auf die man noch stolz
sein konnte. Doch diese Art von Lebenskultur ist ohne Zweifel nicht die richtige
Variante auf die Ablehnung der deutschen Kultur, so wie ich finde.
Ich habe versucht, die deutsche Kultur und unsere (kurdische/türkische) Kultur
gegenüberzustellen und zu bewerten, welche denn die bessere sei. Kann man
überhaupt sagen, ob eine Kultur besser ist als die andere? Ja klar doch!! Sage
ich mir zumindest, es reicht mir nicht, zu hören: Die richtige Kultur ist die, die
richtig und bewusst ausgelebt wird. Meinen Gedanken verdeutliche ich mir damit,
dass ich ganz einfach pauschal sage, wenn meine Kultur mit ihren Ecken und
Kanten nicht in der Lage ist, genug gebildete aufgeklärte erfolgreiche Menschen
hervorzubringen, dann muss ich entweder sie revolutionieren oder sie komplett
ablegen und ersetzten. (Haha,freiwillige Assimilation, tja wenn man zuviel
Assimilationsspritzen seitens TC bekommen hat, kommen solche Resultate zustande!:))
Wie gesagt, ich habe abgeglichen und habe heute gemerkt, heyy die deutsche
Kultur ist ganz nicht mal so schlecht für unsere Kinder, wenn sie richtig verinnerlicht
wird und die Freiheiten darin nicht falsch ausgenutzt werden. Da gibt es schon einige
Seiten von unserer Kultur, die nicht mehr zu vertreten sind. Also doch lieber vom
Anfang an westlich erziehen??? Hmm naja, so einfach wie ich es hier schildere, wird
es mir und vielen anderen, die ihre Kultur schon vorher verinnerlicht haben, doch
nicht fallen, dafür steckt bei mir jedenfalls unsere Kultur zu tief in den Knochen fest.
Also sollte man unsere Kultur doch etwa "eindeutschen", bzw. modernisieren???
Frage 1: Was hält ihr von einer "Eindeutschung" unserer Kultur, bzw. wie
ich oben geschrieben habe, "Modernisierung"?
Frage 2: Als Anknüpfung an Frage 1, inwieweit hält ihr es für wichtig,
dass wir unsere Herkunftskultur doch gänzlich oder in gewissen Maßen
erhalten sollen, wo doch in Zeiten der Globalisierung die Weltkulturen
zusammenschmelzen werden??
Frage 3: Welche Rolle spielt eurer Meinung nach bei dieser Thematik die
Religion? Ist sie eine Hürde/Hindernis bei der Lösung dieses Problems? Ist
die Islamphobie der Europäer z bsp berechtigt?
Frage 1: Ich habe nichts gegen andere Kulturen, ich finde jede Kultur sollte voneinander lernen. So das man eine internationale Kulturgesellschaft bildet . Man sollte keine Angst haben weder vom westlichen noch östlicher Kultur. Wir Menschen sollten langsam anfangen zu lernen anstatt uns noch mit unseren Kulturen, Ethnien oder Rassen beschäftigen.
Frage 2: Deine Kultur meine Kultur, im Grunde sind wir alle Menschen, warum darf denn deine Kultur nicht auch meine sein?
Ich habe auch ein Recht auf deine Kultur um von dir zu lernen. Niemand verlehrt dir deine Kultur. Keiner Schadet deiner Kultur , du kannst sie ausleben (auf jeden Fall in Deutschland)wann,wo und wie du es willst.
Frage 3: Niemand hat das Recht den Islam oder andere Religionen im Inland zu verbieten. Bedenkt , wir leben im 21 Jahrhundert und sind differenziert denkende Menschen.
Ich hoffe ,ich konnte deine Fragen mit meiner Stellungnahme befriedigen
Frage 1: Was hält ihr von einer "Eindeutschung" unserer Kultur, bzw. wie
ich oben geschrieben habe, "Modernisierung"?
Es kommt immer darauf an wie solch eine "modernisierung" ausgelebt wird.
Keine kultur sollte aufgegeben werden um einer anderen platz zu machen.
Die menschen neigen oft zu radikalen entscheidungen. Entweder ganz oder garnicht.
Liebe oder hass. Schwarz oder weiß.
Wir können unsere kultr lieben und ehren und uns gleichzeitig positive merkmale anderer
kulturen aneignen und uns in andere gesellschaften integrieren ohne verluste zu erleiden.
Anpassung ist nichts negatives wenn man den gewinn neuer wissenswerter haltungen,
denkweisen und lebensformen bedenkt. Wir können nur reicher an kultur werden. Man
muss nur darauf achten beides zu erhalten und zu pflegen.
Frage 2: Als Anknüpfung an Frage 1, inwieweit hält ihr es für wichtig,
dass wir unsere Herkunftskultur doch gänzlich oder in gewissen Maßen
erhalten sollen, wo doch in Zeiten der Globalisierung die Weltkulturen
zusammenschmelzen werden??
Gerade die vielfalt an kulturen auf unserer welt macht das leben interessanter und
lebenswerter. Wir lernen von einander und im prinzip existieren mehr gemeinsamkeiten
zwischen uns menschen als dinge die uns trennen.
Stellt euch einen garten vor mit immer nur den selben blumen.
Und jetzt stellt euch einen garten vor mit einer wunderschönen vielfalt an farben,
formen und düften. Erfreuen wir uns doch an der schönheit aller, statt welche zu
ersetzen.
Frage 3: Welche Rolle spielt eurer Meinung nach bei dieser Thematik die
Religion? Ist sie eine Hürde/Hindernis bei der Lösung dieses Problems? Ist
die Islamphobie der Europäer z bsp berechtigt?
Hier kommt es ebenfalls darauf an wie eine religion gelebt wird.
Kannst du deine religion lieben und leben aber genauso andere tolerieren und respektieren?
Die vorurteile der menschen die diese eigenschaft nicht besitzen vergiften die menschen.
Religionen können verbinden aber auch trennen.
Fazit:
Unsere wurzeln sind unsere identität und ich bin der meinung dass kinder ihre religion, ihre kultur, muttersprache und
philosophie kennen sollten -um mit hilfe dessen eine individuelle, neue und starke identität entwickeln zu können.
Sie helfen uns eine innere harmonie zu erzeugen und zu behalten, welche uns in unserem zukünftigen tun
stärkt. Man kann diese "wurzeln" gerne bildlich nehmen- sie helfen uns standhaft und eigenständig zu sein und
mit beiden beinen fest im leben zu stehen.
Alles neue schöne wissenswerte können wir als flügel nutzen um uns auch weiterhin zu entwickeln undzu bilden
denn stillstand ist keine alternative. Und sollten wir mal nicht wissen wohin mit uns, können wir uns wieder hinablassen
und kraft durch unsere wurzeln schöpfen.
"Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel."
Johann Wolfgang von Goethe